Was geschieht in Deutschlands Schlafzimmern wirklich?

Auf der Suche nach dem richtigen Partner? Kultivierte Singles finden Sie bei ElitePartner.de Im Zusammenhang mit den neuesten Erkenntnissen zum Thema Sex - aber auch in Bezug auf viele andere Forschungsbereiche, z.B. die Hirnforschung - ist ein Phänomen offenbar unaufhaltsam am zunehmen: der Trend, alles mit der Evolution erklären zu wollen. So auch bei der Untersuchung der Frage, ob Männer wirklich "immer nur das Eine wollen" und der Geschlechtsakt für sie "ein unbeherrschbarer Trieb" sei. Dazu wurde mal wieder ein so genanntes "Lockvogel-Experiment" durchgeführt, bei dem Männer mehr oder weniger deutlich von einer fremden Frau zum Sex verführt werden sollten. Die Reaktionen auf dieses unmoralische Angebot werden nun - seien sie positiv oder negativ - mit unserem angeblichen biologischen Verhaltensrepertoire begründet. Der "Drang nach Fortpflanzung" sei einfach zu groß - bei der positiven Reaktion. Oder, wenn der Mann ablehnt, eine "umtriebige Frau sei für ihn einfach ein unkalkulierbares Risiko". Na, da haben es sich ja die Evolutionsbiologen mal wieder einfach gemacht. Wie man es dreht und wendet - für jede Verhaltensreaktion haben sie die für sie und ihr System passende Erklärung bereit. Dabei habe ich das - mit Verlaub - schon im ersten Psychologiesemester vor 30 Jahren gelernt: die "Anlage-Umwelt-Diskussion" geht unentschieden aus. Genetische Dispositionen mögen vorliegen, auch biologische "Programme", die die Grundmuster unseres Verhaltens steuern - all das aber wird variiert durch kulturelles und persönliches Lernen und durch die Umwelt. Nur kurz dazu ein interessantes Beispiel aus dem Gebiet der Intelligenzforschung: In einem Experiment versuchte man, das räumliche Vorstellungsvermögen von Frauen zu testen, gemeinsam mit einer männlichen Vergleichsgruppe. Die Männer schnitten zunächst besser ab, als die Frauen. Nachdem man aber in einem zweiten Durchlauf den Frauen vorher gesagt hatte, es würde etwas ganz anderes gemessen, gab es fast keinen Unterschied mehr zu den Männern. Fazit: die Frauen verhielten sich so, wie sie unbewusst glaubten, dass es ihnen entspricht bzw. von ihnen erwartet wird. Dieses Ergebnis zieht sich durch sehr viele Studien hindurch. Menschen neigen dazu, sich unbewusst an die an sie gestellten Erwartungen und Normen in ihrem Verhalten anzupassen. Wenn sie - wie in dem beschriebenen Experiment - auf eine "falsche Fährte" gelockt werden, wird dieses einschränkende Verhaltensmuster plötzlich aufgehoben und ein ganz anderes Verhalten kann zum Vorschein kommen. Genau das gleiche mag gelten, wenn bei Frauen nachgeforscht wird, ob ein Mann als potentieller Sexpartner in Frage kommt. In diesem Experiment sollten Frauen allein anhand der Statur und des Ganges eines männlichen Gegenübers ihre Entscheidung treffen: die Männer waren komplett maskiert. Angeblich trafen die Frauen dann ihre Auswahl nach der Höhe des Testosterongehaltes des Mannes. Auch hier wurden wieder zur Begründung biologische Programme ins Feld geführt. Unsere Kritik aber ist dieselbe: die Frauen waren instruiert, die Männer auf ihre "Männlichkeit" bzw. sexuelle Attraktion hin auszuwählen. Damit war aber wieder eine ganz bestimmte Erwartungshaltung an die Auswahl- und Entscheidungskriterien der Frauen verbunden. Möglicherweise hätten sie sich anders entschieden, wenn das Experiment in einen anderen Zusammenhang gestellt worden wäre.

"Ist er denn groß genug?"

Auf der Suche nach dem richtigen Partner? Kultivierte Singles finden Sie bei ElitePartner.de Auch die Männer sollen in der neuen Pro-Sieben-Sexstudie nicht zu kurz kommen. Dies dann auch gleich als Überleitung zur ewigen Frage: "Ist er denn groß genug?" Tja, der Durchschnittspenis jedenfalls gibt eigentlich keinen Anlass zur solcherlei Besorgnis. Er misst laut einer Umfrage von Pro Familie (wie haben die das bloß rausbekommen...) im erigierten Zustand 14,48 (L) x 3,95 (B) Zentimeter. Bei einer kurzen Umfrage im Bekanntenkreis habe ich auf diese Information hin meist ein befriedigtes bis erleichtertes Nicken geerntet - aber weiß man?s wirklich? Vielleicht wird ja auf diesem Gebiet genauso viel geflunkert wie bei den Frauen in punkto Orgasmus. Übrigens, was die Größe angeht. Die Chinesen haben meines Wissens die Geschlechter in drei Gruppen eingeteilt: klein, mittel und groß - bezogen auf männliche und weibliche Geschlechtsteile. Für einen erfüllten Sex empfehlen sie für die Verbindung von Mann und Frau keinen größeren Unterschied als einen Skalenwert - d.h. kleine Vagina und großer Penis geht nicht, mittel und klein schon. Diejenigen mit den Mittelwerten hätten also demnach hier die mannigfaltigste Auswahl. Ich fand das schön an dieser (wahren?) Geschichte, denn endlich einmal schneidet man mit dem Mittelmaß am besten ab! Auch die Männer leiden an den hohen Ansprüchen unserer Erwartungsgesellschaft. Wen wundert's. Sie sollen alles abdecken, vom Softie bis zum Womanizer. Frauen wollen vor allem ehrliche, aber auch maskuline und treue Typen. Die eierlegenden Wollmilchsäue feiern fröhliche Urständ! Übrigens wird dieses Ergebnis - nach meinen eigenen TV-Forschungsergebnissen - von unzähligen Werbespots belegt: ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in vielen Werbespots die Männer unheimlich schlecht abschneiden? Sie werden entweder zu Deppen gemacht, weil sie mal wieder in irgendwas zu langsam waren oder etwas gar nicht kapieren. Selbst die Autoindustrie wertet Frauen auf und Männer ab - klar, denn der Kaufentscheid wird eben oft vom weiblichen Haushaltsvorstand getroffen, sogar beim Auto. Die Männer haben es also schwer. Angeblich sollen sie sich alle zwei Jahre - laut Soziologenaussage "neu erfinden". Das erinnert mich an die Vertreter der Spezies, die morgens immer mit einer neuen Identität aufwachen und damit auch noch stolz hausieren gehen. Jedenfalls steht der Mann von Heute unter Druck, und dies wirkt sich dann naturgemäß auch auf die Potenz aus. 20 % der über 30-Jährigen (!) leidet angeblich unter Erektionsproblemen, die auf psychische Versagensangst zurückgeführt wird. In der Beziehung stimmt also etwas nicht. Dabei wird immer außer acht gelassen, das das gleiche auch für die Frau gelten wird - nur, bei ihr merkt man's halt nicht sofort. Das wissen wir doch alle längst. In diesem Zusammenhang muss demnach die Erfindung und der Einsatz von Viagra geradezu einer Rehabilitation des Mannes an sich gleichgekommen sein. Es wird ihm über so manche ungewollte und peinliche Schlappe hinweg helfen. Ob das aber auf Dauer eine Lösung des eigentlichen Problems darstellt? Das bezweifle ich.

Quelle: elitepartner.de/km/magazin/partnersuche/artikel

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